Indianische Astrologie

Die in Nordamerika lebenden Indianer erkannten schon recht früh, das es zwischen der Natur und ihrem Wesen einige gemeinsame Berührungspunkte gab. Indianer gelten als ein Volk, das recht naturverbunden lebte. Der Indianer sah sich als Teil der Natur und nicht als Herrscher über die Natur. Aus dieser Sichtweise entstand die indianische Astrologie. In diesem System finden sich zwölf Tierkreiszeichen. Diese werden auch Totem genannt. Die Namensgebung der Tierkreiszeichen in der indianischen Astrologie erfolgte durch die Nähe zu verschiedenen Tieren in ihrem Umfeld. Als Tierkreiszeichen kennen wir daher heute den Puma, den roten Habicht, den Hirsch, die Schneegans, den Biber, den Specht, die Eule, der Otter, den Braunbär, die Schlange, den Lachs und den Raben. Alles Tiere zu denen die Indianer einen recht engen Bezug hegten. Um Informationen in dieser Astrologieform analysieren und deuten zu können, wurde das Medizinrad entwickelt. Das Medizinrad stellt in der indianischen Astrologie die Entwicklungsstufen eines Menschen und seines Charakters dar. Die Indianer gingen davon aus, das jeder Mensch im Laufe seines Lebens jedes Tierkreiszeichen durchlaufen würde um sich zu entwickeln. Daher finden sich in diesem Rad auch alle 12 Tierkreiszeichen wieder. Oft kennt man das Medizinrad auch unter dem Namen „Rad des Lebens“. Indianische Astrologie ist wohl älter als 1000 Jahre. Ganz genau kann dieses nicht bestimmt werden. Indianische Astrologie zählt auch zum Bereich der Esoterik wie viele andere Systeme der Wesensanalyse bzw. Wesensbestimmung. Ziel ist es hier, die Charaktere eines Menschen zu erkennen und seinen Weg der geistigen Entwicklung zu betrachten. Indianische Sternzeichen sind daher auch mit einem Monat im Jahr bedacht worden, in dem sie regierend sind.