Lenormandkarten
Die Lenormandkarten zählen zu den Wahrsagekarten. Entwickelt und entworfen wurden Sie im 17. Jahrhundert durch Marie Lenormand. Diese war in Frankreich zu damaliger Zeit eine der bekanntesten Kartenlegerinnen. Sie zählte durch ihre Kunst des Wahrsagens mit Hilfe der Karten viele unterschiedliche Kunden aus allen Gesellschaftsschichten. Selbst Napoleon und seine Frau holten sich bei Madame Lenormand oftmals Rat. Das Kartendeck der Lenormandkarten besteht aus 36 Einzelkarten. Es gibt vereinzelt auch noch ursprüngliche Kartendecks, die aus 52 Karten bestanden. Inspiriert durch die lange Arbeit mit dem Tarot, wollte Madame Lenormand ein Kartendeck schaffen, das übersichtlicher und einfacher als das Tarot zu nutzen war. Lenormandkarten bestechen durch ihre kunstvollen Bilder auf der Vorderseite und die vielen Situations- bzw. Personenkarten. Die Lenormandkarten zählen in heutiger Zeit zu den beliebtesten Kartendecks der Neuzeit. Sie werden in einem Atemzug mit dem Tarot oder den Kipperkarten genannt. Angewandt und gedeutet werden sie wie viele andere Kartendecks. Jede Karte besitzt eine eigene Botschaft und Deutungskraft. Diese kann durch Legung in einem System erweitert werden. Das keltische Kreuz als Legesystem bietet sich hier recht oft an. Kartenlegen mit Lenormandkarten möchte einen neuen Weg in die Gefühlswelt der Ratsuchenden öffnen. Durch hier aktiviertes Wissen, kann dann eine Deutung für zukünftige Geschehnisse abgeleitet werden. Kartenlegen, egal mit welchem Kartendeck ist nur eine Methode der Wahrsagung. Sie gilt aber als die Effektivste. Die Geschichte der Lenormandkarten zeigt, das diese Karten schon vielen als Wegweiser dienen konnten.